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Spendenaufruf Anne Frank Zentrum [PDF ansehen]

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Spenden für den Film "Wiedersehen mit Brundibar" gesucht!

"Wiedersehen mit Brundibar" ist der seit Dezember in ausgewählten Kinos gezeigte Dokumentarfilm von Douglas Wolfsperger (Bayerischer Filmpreis, Ernst-Lubitsch-Preis, Prix Europa). Er begleitet Annika und Ikra, zwei Mitglieder der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne, die die im Konzentrationslager Theresienstadt über fünfzig Mal aufgeführte Kinderoper "Brundibar" neu auf die Bühne bringen möchten. Aber wie geht man eine Oper an, deren ursprüngliche Darsteller mehrheitlich nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht wurden? Und wie ist es, wenn man als Jugendlicher, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat, plötzlich mit einem sehr heiklen Thema konfrontiert wird, für das man sich bisher - politisch unkorrekt – so gar nicht interessiert hat?

Douglas Wolfsperger bringt Annika, Ikra und ihre Gruppe mit der charismatischen Greta Klingsberg zusammen, der einzigen Überlebenden der ursprünglichen Brundibar-Besetzung. Auf einer gemeinsamen Reise nach Theresienstadt wird den Jugendlichen klar, dass die Vergangenheit doch wesentlich mehr mit der Gegenwart und mit dem eigenen Leben zu tun hat, als sie bisher wahr haben wollten, und es entwickeln sich Freundschaften, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte.Die Entstehungsgeschichte von "Wiedersehen mit Brundibar" zog sich über mehrere Jahre hin und war von zahlreichen finanziellen Hürden geprägt – dem Engagement und Herzblut des ganzen Teams ist es zu verdanken, dass der Film überhaupt fertiggestellt werden konnte.

In weiten Teilen der Filmförderung ist man offenbar der nicht ungefährlichen Meinung, dass das Thema Holocaust nicht mehr genug Quote bringt und daher "auserzählt" ist – Zitat aus einem Ablehnungsbescheid: "Die Kommission ist der Ansicht, dass der Film aufgrund […] seinem bereits oft behandelten Thema nur schwer eine ausreichend große Zielgruppe erreichen könnte […]." So kam erst nach der Fertigstellung von "Wiedersehen mit Brundibar" eine Teilfinanzierung (u.a. durch WDR, arte, Anne Frank Fonds) zustande, die aber die Gesamtkosten nicht abdeckt.

Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger hat sich mit 30.000 Euro verschuldet, um den Film trotz aller Widrigkeiten in die Kinos bringen zu können, bestärkt durch durchwegs begeisterte Resonanz der Medien und der Zuschauer. Beim Filmfest Biberach wurde "Wiedersehen mit Brundibar" als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, außerdem war der Film für den Prix Europa 2014 nominiert. Folgende Institutionen haben verbindliche Kooperationszusagen für "Wiedersehen mit Brundibar", gegeben:

  • Boosey & Hawkes Musikverlag, Rechteinhaber der Oper "Brundibar"

  • Gedenkstätte Theresienstadt

  • Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz

  • Stiftung Denkmal für die Ermordeten Juden Europas

  • Anne Frank Zentrum Berlin

  • Jüdische Museen Berlin und Prag

  • Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

  • Berliner Ratschlag für Demokratie

Es ist geplant, dass der Film in die Veranstaltungsreihen dieser Institutionen aufgenommen und für pädagogische Konzepte genutzt werden soll.

Dennoch sind wir dringend auf finanzielle Unterstützung durch Spender angewiesen, die sich gemeinsam mit uns dafür einsetzen möchten, dass auch die 4. Generation nach dem Holocaust, die kaum mehr Gelegenheit haben wird, Erinnerungen aus erster Hand zu erfahren, sich des dunkelsten Teils der deutschen Geschichte bewusst bleibt und alles in ihrer Macht Stehende tut, um sich für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung, Gewalt und Rassismus einzusetzen.

Wir bedanken uns für Ihre großzügige Unterstützung!

Die Amadeu Antonio Stiftung (www.amadeu-antonio-stiftung.de) hat „Wiedersehen mit Brundibar“ ihre Unterstützung zugesagt und wird Spenden für uns entgegen nehmen:
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139, 10115 Berlin
Spendenkonto: GLS Bank Bochum | BLZ 430 609 67 | Konto 600 500 0000
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00 | BIC: GENODEM1GLS
Projekt: "Wiedersehen mit Brundibar"


Die Spenden sind steuerlich absetzbar.